tabelleobenlinksjugend


    zurück


    A su schee is blouß am See…

    …so denk ich schon seit langem, und genau deshalb war es in diesem Jahr mal wieder an der Zeit, dem Reifsee mit der versammelten Jugendgruppe einen Besuch abzustatten.
    Nachdem wir den zuerst geplanten Termin für unser diesjähriges erstes
    Zeltlager etwas ungeschickt gelegt hatten, es war genau der
    Abschlussprüfungszeitraum der Schulen ins Auge gefasst, mussten wir
    kurzfristig aufs letzte Pfingstferienwochenende ausweichen, daher konnten
    wir am Freitag Abend auch leider nur 15 Jugendliche unseres Fischernachwuchses
    und 8 Kinder der Dinkelsbühler Jugendgruppe begrüßen. Was uns ganz besonders
    erleichtert und umso mehr erfreut hat war, dass unser befreundeter
    Fischereiverein aus Dinkelsbühl mit seinem Mannschaftszelt anrückte, denn die
    von unserer Jugendgruppe angeleierte Neuanschaffung eines großen Zeltes ging
    etwas schleppend voran, und wir waren zu diesem Zeitpunkt sozusagen
    „obdachlos“.
    Vielen Dank an dieser Stelle an Ernst Früh aus DKB für die Unterstützung!

    Nachdem Reinhold die Anwesenden begrüßt hatte, konnten sich alle vom
    Zeltaufbau erholen und bei ner deftigen Brotzeit mit Stadtwurst und Brot stärken.
    Auch leckerer Schinken stand für heute unvorhergesehen auf dem Speiseplan,
    danke für die Spende!

    Nun durften die Kids endlich ihrem Hobby frönen, auf ging’s ans Wasser, es
    durfte wie immer bis Mitternacht gefischt werden, und wer doch die Lust
    in der Dunkelheit verlor, konnte sich beim Lagerfeuer am Anglerlatein einiger
    Vereinskameraden erfreuen… An diesem Freitag waren die Fänge etwas
    bescheidener als gewohnt, könnte daran gelegen haben, dass ja gerade zu
    diesem Zeitpunkt die Laichzeit war, aber egal…

    artikeljugend_IMG_3517

    Am Samstagmorgen konnten die Jugendlichen ab 5 Uhr wieder auf die Jagd
    gehen, einige taten dies zu meinem Erstaunen sogar, ich selbst kam während
    meiner Jugendzeit frühestens zum Frühstück aus dem Zelt gekrabbelt, aber
    auf Petrus war an diesem Wochenende ja Verlass, das Wetter war optimal,
    also konnte es auch früh ans Wasser gehen. Samstag morgens gab’s dann
    gegen 8 Uhr frische Brötchen, Marmelade, Nutella, Wurst, einfach alles, was
    das Herz begehrt, und nach einer kurzen Kontrolle, ob auch noch alle da sind,
    durfte die Meute wieder los. Die Zeit bis zum Mittagessen verbrachte ich mit
    meiner Lieblingsbeschäftigung auf Zeltlagern, dem Pfannkuchenbraten, denn
    Mittags stand der berühmte „Kaiserschmarrn“ auf dem Programm, mein
    persönlicher Essensfavorit, die Jugendgruppe ist da zwar geteilter Meinung,
    aber trotzdem wird er immer restlos verputzt. Schwerstarbeit, und wie sich
    herausstellte, sehr gefährlich, so an die 100 Pfannkuchen zu braten, und
    außerdem hab ich auch noch was gelernt dabei… Fett in der Pfanne ist sehr
    heiß, und sollte nicht über die Hände spritzen, liebe Kinder!!!

    Ich merke es mir jedenfalls gut…
    Der Kaiserschmarrn war gegessen, die Kinder wieder unterwegs, jetzt durfte
    auch dem Wetter entsprechend gebadet werden, es war unglaublich warm,
    und das kühle Nass total herrlich erfrischend, beißen tun die Fische ja sowieso
    net bei der Hitze… Natürlich waren auch wieder selbstgebackene Kuchen vor Ort,
    die nachmittags mit Kaffee gereicht wurden, danke an die edlen Spender und
    Backkünstler!
    Zum Abendessen konnten wir die Meute dann mit gegrillten Steaks, Bratwürsten
    und Kartoffelsalat beglücken, davor kam allerdings noch ein Tagesordnungspunkt
    an die Reihe, das kleine obligatorische Castingturnier, welches sich in einem
    Stechen zwischen Marcel Leikam und Thomas Enke für Letztgenannten entschied,
    er brachte es immerhin auf stolze 70 Punkte… Mit dem Sonnenuntergang kamen
    dann doch auch noch ein paar Fische zur Waage, und auch heute gab es für
    diejenigen, die vom Angeln bei Dunkelheit nicht viel halten, die Erleuchtung in
    Form eines Lagerfeuers. Danke für die freiwilligen Holzhacker!!! Die Nacht kam,
    ging, und mit ihr auch das schöne Wetter, so dachten wir einen kurzen Moment
    nach dem Frühstücken am Sonntag… Also musste es schnell gehen, schließlich
    wollten wir das große Zelt nicht im nassen Zustand auf die Heimreise nach DKB
    schicken. So schnell, wie das Mannschaftszelt abgebaut und verstaut war,
    so schnell verzogen sich nach getaner Arbeit auch wieder die Gewitterwolken,
    und wir konnten einem strahlendblauem Himmel entgegensehen. Wir hatten
    schon Angst, dass mit der geplanten Reifseetaufe nix wird, aber jetzt J.
    Die Jugendlichen durften bis halb 11 fischen, sie sollten ja auch noch ihre
    sieben bis 8000 Sachen packen (unglaublich, wie viel Kram die alle dabei hatten),
    und das Ufer des Reifsees schrie förmlich danach, von Unrat und Müll befreit zu werden.

    Zum Mittagessen gab’s dann Nudeln mit Haschee, superlecker (aber nix gegen
    meinen favorisierten Kaiserschmarrn), und während die Jugendlichen sich
    gegenseitig und ausgewählte Opfer im See tauften, konnte ich mit Reinhold
    zusammen die Preisverteilung vorbereiten.

    artikeljugend_IMG_3554

    artikeljugend_IMG_3550

    Wir durften natürlich auch nicht ohne Taufe heimreisen, die folgte auch prompt.
    Um 13 Uhr begannen wir dann mit der Siegerehrung, und wie sollte es auch
    anders sein, der erste Platz ging an Thomas Enke, er fing einen Karpfen mit
    6300 Gramm, gefolgt von Jonas Henkel, Karpfen mit 2725 Gramm und Tobias
    Grünbaum mit einem weiteren Karpfen, der 2350 Gramm auf die Waage brachte.

    Insgesamt wurden an diesem Wochenende 38 Kilo Fisch gefangen, (13 Karpfen,
    1 Barsch, 5 Rotfedern, 2 Aale, 1 Brachse), ein eher mageres Ergebnis, doch wie
    schon erwähnt, es war ja gerade Laichzeit. Auch für’s Castingturnier gab’s
    Preise, die ersten 3 konnten sich über ein kleines Geschenk freuen. Pünktlich
    um 14 Uhr konnten wir uns dann von der Meute verabschieden, es war mal
    wieder ein sehr gelungenes Zeltlager, und an dieser Stelle darf ich natürlich
    nicht vergessen, mich bei allen Helfern und Gönnern der Jugendgruppe zu
    bedanken, ohne euch wäre es unmöglich, so eine Veranstaltung durchzuführen!
    DANKESCHÖN an alle, die sich an dieser Stelle angesprochen fühlen.
    Reifsee, bis bald, und wie scho gsacht: „es is halt schee, am See…“



    Es grüßt euch alle,
    Euer Matthias Graf

    Schnappschüsse......

    artikeljugendIMG_3607

    artikeljugend_IMG_3448

    artikeljugend_IMG_3474

    artikeljugend_IMG_3472

    artikeljugend_IMG_3578

    artikeljugend_IMG_3582

    artikel_jugendIMG_3487


ecke_unten